Sommerresidenz für Flattertiere

Maßnahme

Auf dem neu erworbenen Gelände einer ehemaligen Teichwirtschaft in Aukrug-Innien haben wir 50 Fledermauskästen angebracht.

Der Wald, der die Fischteiche in Aukrug-Innien umgibt, ist Teil des europäischen Schutzgebietsnetztes und damit als FFH-Gebiet besonders geschützt. Neben den standorttypischen natürlichen Waldgesellschaften wie bodensaurem Buchenwald, Ilex-Buchenwald und Erlen-Eschen-Auwald kommen zudem Nadelwaldkomplexe mit Fichte und Lärche vor. Diese Nadelwälder sollen in Zukunft zu strukturreichen Laub-Mischwäldern umgebaut werden. Ein Ziel ist dabei die Anhebung des Totholzanteils auf ein natürliches Maß, um über alle Zerfallsphasen eines Baumes hinaus strukturreiche Kleinstlebensräume für Insekten, Vögel und Fledermäuse zu fördern. Insbesondere Höhlen in noch lebenden Bäumen bieten viele Jahre lang Nist- und Brutmöglichkeiten für beispielsweise Specht und Waldkauz und werden auch häufig von Hornissen oder Fledermäusen genutzt.

Den Fledermäusen ein größeres Höhlenangebot für die Aufzucht ihres Nachwuchses zu schaffen war unser Ziel bei der Installation von 50 Fledermaus-Kunsthöhlen. Dort wo der natürliche Höhlenanteil in jüngeren Waldbeständen noch gering ist, haben wir Kastenreviere aus Gruppen mit vier bis fünf Kästen eingerichtet. Die Kästen wurden uns dankenswerterweise von der Firma Hasselfeldt-Nistkästen gespendet. Nun hoffen wir bei den nächsten Kontrollen im Sommer Fledertiere wie Wasserfledermaus, Fransenfledermaus, Braune Langohren oder Bechsteinfledermaus vorzufinden. Alle Arten finden in dem Wald-Teich-Komplex hervorragende Lebensbedingungen.

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