Rückbau alter Zäune

Erstellt von Niklas Zander

Defekte Wildschutzzäune und alter Stacheldraht sind in der Landschaft für viele Tiere eine gefährliche Falle. Immer wieder verheddern sich Wildtiere in den Zäunen oder fliegen Vögel gegen die Drähte.

Die manchmal Jahrzehnte alten Zäune sind oft schwer zu entfernen, da sie eingewachsen sind, teilweise in der Erde stecken oder an Bäumen festgemacht worden waren und nun von diesen überwuchert worden sind. Schritt für Schritt möchten wir das Problem verringern. In den Wäldern der Schrobach-Stiftung sind mittlerweile die meisten der mit dem Erwerb der Flächen übernommenen Altlasten entfernt und die eigenen Wilschutzzäune nach Aufforstungen regelmäßig entfernt worden. Auch die im Zuge unserer Knickneuanlagen angelegten Zäune haben wir in den letzten Jahren abgebaut, wenn die Pfähle begannen umzubrechen. Zuletzt haben wir im letzten Winter die Zäune an den 2014 angelegten Knicks im Bargfelder Moor (730m lang) abgebaut. Am aufwendigsten sind die vielen Stacheldrahtzäune um die Wiesen. Auf den von der Schrobach-Stiftung erworbenen Flächen werden alte Zäune zumeist im Zuge der Neuerstellung von Außenzäunen direkt nach dem Ankauf abgebaut. Aber auch wenn die Nutzung sich im Laufe der Zeit ändert oder auf Mähflächen Altlasten in Form eingewachsener Stacheldrähte existieren, bemühen wir uns, diese zu entfernen. So hat die Schrobach-Stiftung im letzten Winter die Zaundrähte um ihre Flächen in Breiholz und an der Tönsbekniederung entfernen lassen. Die alten Eichenpfähle bleiben stehen, sie sind ein wertvoller Lebensraum für Insekten und Flechten, aber auch eine gute Ansitzmöglichkeit für Vögel. Das Thema Abbau alter Zaundrähte wird uns weiter beschäftigen, zumal mit fast jedem Ankauf von Grünland auch ein neuer, „alter“ Außenzaun erworben wird.

Verendeter Uhu

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