Rebhuhnzählung gestartet

Erstellt von Jan-Marcus Carstens

Gemeinsam mit dem Hegering Aukrug haben wir uns dem Schutz des Rebhuhns verschrieben, dessen Bestand seit Beginn der 80er Jahre um mehr als 90% zurück gegangen ist. Seit Ende letzten Jahres steht uns mit dem bundesweiten Projekt „Rebhuhn retten – Vielfalt fördern!“, unter Federführung der Uni Göttingen, dem Deutschen Avifaunistenverband und dem Deutschen Verband für Landschaftspflege ein großes Netzwerk mit viel Erfahrung zum Thema zur Seite.

Anfang März startete ein den gesamten Hegering Aukrug umfassendes Rebhuhn-Monitoring zur Erfassung der Bestände. Um das 150 km² große Projektgebiet abzudecken, wurden 62 Zählrouten eingerichtet, auf denen einmalig in der Abenddämmerung insgesamt 29 Kartierer und Kartiereinnen unterwegs sind. Zur Erfassung der Rebhühner werden als Klangatrappe der Rebhahnruf mit Hilfe von Lautsprechern abgespielt und anschließend antwortende Hähne verhört und verortet. Dieses bundesweit standardisierte Verfahren wollen wir im nächsten Jahr wiederholen, um Rückschlüsse auf Maßnahmeneffektivität und jährliche Bestandsschwankungen zu erhalten.

Wer im nächsten Jahr als Kartierer*in dabei sein möchte, kann sich gerne beim Naturschutzring melden. Daneben sind aber auch alle Zufallsbeobachtungen des Rebhuhns wichtige Infos für unsere Schutzbemühungen.

 

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