Bekämpfung des Riesenbärenklaus

Erstellt von Niklas Zander
Maßnahme

Seit diesem Jahr bemühen wir uns, den Riesenbärenklau an den Waldhütter Teichen zu entfernen. Wegen seiner beeindruckenden Blätter und der riesigen, mehrere Meter hohen Blütendolde war die auch Herkulesstaude genannte Pflanze vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus dem Kaukasus nach Europa geholt worden. Allerdings merkte man erst später, dass seine Pflanzensäfte auf der Haut unter Sonneneinstrahlung Verbrennungen und stark nässende Wunden hinterlassen. Nun können wir in Waldhütten gefördert aus Landesmitteln im Frühjahr Pflanzen und kleinere Vorkommen ausstechen lassen und dann im Juni die vor dem Aufblühen stehenden Blütenstände abschlagen lassen. So sollen dieses Jahr keine Pflanzen erfolgreich blühen und somit keine neuen Samen gebildet werden. Während am Anfang bei dieser dreijährigen Pflanze kaum eine Besserung erwartet werden kann und weiterhin tausende Pflanzen wachsen werden, hoffen wir nach 2-3 Jahren eine sichtbare Reduktion der Bestände erzielen zu können. Da die Samen nicht sehr lange keimfähig bleiben, können wir nach 8-9 Jahren den Bestand komplett entfernt haben.

Kleinere Bestände an der Bahn in Innien und am Bredenbek in Bünzen werden ausserhalb der Förderung ebenfalls von uns bekämpft.

Bei Fragen rund um den Umgang mit dem Riesenbärenklau melden Sie sich gerne bei uns im Büro.

Die Pflanzen machen ihrem Namen alle Ehre. Leider unterdrücken sie die heimische Vegetation.

Die Dämme zwischen den Teichen wurden einmalig gefräst

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