Von der Pflege der vom Naturschutzring betreuten Flächen profitieren viele Tier- und Pflanzenarten. Durch die extensive Beweidung von Grünland oder den Umbau von Nadelwäldern in artenreiche Laubwälder mit mehr Altholz wird ein vielfältiger Lebensraum geschaffen. Darüber hinaus haben wir immer wieder spezielle Projekte für besonders seltene Arten durchgeführt.
In Aukrug- Bünzen singen alljährlich einige der seltenen Heidelerchen. Durch Verträge mit Landwirten konnten wir erreichen, dass die bezogenen Reviere während der ganzen Brutzeit attraktiv blieben.
Die regional bedeutsamen Winterquartiere von Fledermäusen in alten Stollen haben wir mit Schulklassen frostsicher gemacht und weitere Verstecke installiert, wodurch mittlerweile deutlich mehr Fledermäuse die Quartiere nutzen.
Mit Fledermauskästen und Nisthöhlen für Großhöhlenbrüter haben wir versucht, diese Arten zu unterstützen.
Mit den Aukruger Landfrauen haben wir Samen von der großen Aukruger Arnika-Wiese in Gärten zu kleinen Arnika-Pflanzen vorgezogen und diese dann auf geeigneten Flächen ausgesetzt. Bisher sieht es so aus, als könnten diese Ansiedlungen glücken.